Dr. Elisabeth Möst, Flöte - Rezensionen

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Rezensionen

„…Bei der in diesem Fall verantwortlichen CD liegt es weniger an den überwiegend schönen ausgewählten Kompositionen als an dem ganz selbstverständlichen Fluss des Flötentons, den Elisabeth Möst im ureigensten Sinne organisch fließen lässt und der niemals forciert oder mariniert wirkt, sondern stets so, als gebe es nur genau diese und genau deswegen "richtige" Möglichkeit der Interpretation. Und es liegt auch an dem ebenso traumwandlerisch "richtig" wirkenden Spiel ihres Gitarrenpartners Maroje Brčić, das mit der Flöte eine geradezu symbiotische Beziehung einzugehen scheint. "So muss es sein", fühlt man… “

…Diese Aufnahme besticht nicht durch atemberaubendes Virtuosentum, sondern durch feines, organisches Kammermusizieren, das anregend-beruhigend wie ein Spaziergang durch den schönsten aller Wälder wirkt…

Christina Humenberger, das Orchester 12/2016

„…Ihre Interpretation hat mir sehr, sehr gut gefallen…“

Christine Jolivet, Tochter des Komponisten Andre Jolivet, über den Askesezyklus, 2.Oktober 2016

„…Zum dritten Mal gastierte die österreichische Flötistin Elisabeth Möst in der Mark. Meisterwerke von Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann, Marin Marais, Claude Debussy, Sigfrid Karg-Elert, und André Jolivet standen dieses Mal auf dem gut 75-minütigen Programm, das die Künstlerin solistisch auf der Querflöte darbot. Fasziniert lauschten die anwesenden Konzertbesucherinnen und -besucher den Klängen der Solo-Querflöte. Motive, Themen und Melodien formten sich in der Akustik der mittelalterlichen Kirche zu mehrstimmige Akkorden. Besonders in der berühmten Chaconne D-Moll, BWV 1004, des Leipziger Thomaskantors brillierte die Solistin mit ihrem spieltechnischen Können. Die anwesende Konzertgemeinde bedankte sich mit einem langen und herzlichen Applaus für einen grandios atemberaubenden Hörgenuss…“

Pfarrblatt Hamm, St. Pankratius, KMD Heiko Held

„Romantische Klangjuwelen“:...“ das hat er (Louis Spohr) so richtig erkannt, als hätte er die virtuosen zugleich zart tönenden Flötenperlen und die beseelte Interpretation von Elisabeth Moest schon „im Ohr“ gehabt. Technik und Emotion gehen bei ihr eine wunderbare Synthese ein. Dasselbe gilt es von dem englischen Harfenisten Ieuan Jones zu sagen, der mit Elisabeth Moest künstlerisch ideal korrespondiert ...“

Linzer Musiktheater Nov/Dez. 2009 / CD-Rezension: Louis Spohr, Flötensonaten, (Naxos)

“ virtuos und in überzeugender Harmonie arbeiteten Moest und Erler die Kompositionen mit ausgeprägtem Sinn für Details heraus. Souveränität im Umgang mit der Musik und – gerade bei Flötistin Moest – die Freude an Lebendigkeit und Ausdruck war zu beobachten. Moest überzeugt mit warmen, präzisem und pointiertem Spiel....“

Göttinger Tageblatt 2009/ Konzert Elisabeth Moest, Jan Erler, Gitarre

"...die hier gewählte Besetzung mit Flöte und Harfe, die Spohr bei allen Veröffentlichungen ausdrücklich autorisierte, unterstreicht das ätherisch-entgrenzte, ja, fast geisterhafte Moment von Spohrs Romantikauffassung, das man auch in seiner reichen Harmonik entdecken kann. Zugleich ist die Flöte Idealbesetzung für die Sonate op. 113, die recht individuelle, fast privat zu nennende Paraphrasen zu Mozart´s „Zauberflöte“ enthält. Elisabeth Moest und Ieuan Jones tragen diese Musik, zu der auch die Ersteinspielung der trotz ihrer frühen Entstehung erstaunlich reifen Sonate op. 16 gehört, sehr souverän und mit durchaus differenzierter Artikulation vor...“

Magazin „RONDO“, August 2009 /CD-Rezension: L. Spohr, Flötensonaten (Naxos)

"(...) vor 150 Jahren starb Louis Spohr, einer der größten Geigenvirtuosen der Romantik und ein entdeckenswerter Komponist (...)" Um so schöner, dass sich die aus Österreich stammende, in Göttingen wirkende Flötistin Elisabeth Moest der Sonaten Spohrs für Flöte und Harfe angenommen hat. Der Harfe war Spohr aus einem einfachen Grund besonders angetan: Sein Frau Dorette war Harfenistin. Diesen Part spielt der englische Harfenist Ieuan Jones, Professor am Royal College of Music in London, mit großer Virtuosität, der Elisabeth Moest mit ihrem ausdrucksvollem Spiel und ihrem schönen Ton nicht nachsteht.

Göttinger Tageblatt/Magazin, Dezember 2009 / CD-Rezension: L. Spohr, Flötensonaten (Naxos)

"... gastierte das im heimischen und internationalen Musikleben hoch geschätzte Orbis-Trio bestehend aus der Flötistin Elisabeth Moest ( Gründerin und Leiterin), dem Cellisten Matthias Bartolomey und der Pianistin Naoko Knopp. Den Auftakt ihres geschmackvollen Programms bildete Joseph Haydns Flötentrio in G-dur (...) Hier schon beeindruckte das Ensemble durch kultivierten Vortrag und brachte die unbeschwerte Heiterkeit und den natürlichen Fluss in allen drei Sätzen zu ergötzlicher Wirkung. (...) Ganz anders der Duktus und Charakter des folgenden Trios in e-Moll der Französin Louise Farrenc. (...) Einfach grossartig, wie hier die drei Interpreten durch ihr kompromissloses Zusammenspiel die musikalischen Strukturen offenlegten...“ (...) Das war beindruckende Ensemblekultur par excellence, bei der sich klangliche Homogenität mit einem hohen Grad an Transparenz und Vitalität verbanden.“

Der Ybbstaler/ Austria, 12. März 2009, Konzert Rothschildschloss, Waidhofen

“Souveränes Können und bewundernswerte Bühnenpräsenz, exzellentes Spiel, der Beifall wollte nicht enden“

Neue Musikzeitung April/2008

“die Solo-Flötistin Elisabeth Moest gastierte Samstagabend im Schloß Traun... (...)...“wählte für ihr Virtuosenprogramm interessante Stücke, die ihrer glänzenden Technik wie auch ihrer künstlerischen Gestaltungsbereitschaft entgegen kamen. Etwa Friedrich Kuhlaus „Fantasie op.38/1 für Flöte solo“ oder das auch den begleitenden Pianisten Till Alexander Körber kräftig fordernde „Allegro rustica“ von Sofia Gubaidulina (...) ...“ oder die Stücke des französischen Komponisten Benjamin Godard passten gut ins Konzept. – Ein voller Saal und viel Anerkennung für die Künstler!“

Neues Volksblatt/Austria, November 2008

„(...) fesselnde Kammermusik mit der Flötistin Elisabeth Moest und dem Pianisten Till Alexander Körber im Schloss Traun: Von Beethoven, Godard und Gubaidulina gab es selten zu hörende Besonderheiten, eine Solo-Phantasie von Kuhlau und die Variationen „Trockene Blumen“ von Schubert rundeten das Programm ab.“

„KRONE“-Kritik /Austria, November 2008

(...) faszinierende Ausdrucksvielfalt, hohes technisches Können und ausgeprägtes rythmisches wie melodisches Gespür der Solistin. (...) Elisabeth Moest meistert die Herausforderungen des Programms und interpretiert die Werke ebenso durchdacht wie lebendig.“

Göttinger Tageblatt, 10. März 2008

“(...) die vorzügliche und beglückende Flötistin interpretierte alle Stücke überaus weich, elastisch und doch mit klarer Tongebung. – Die Solosonaten waren seiltänzerisch, makellos dargebracht.“

Niederösterreichische Nachrichten, Oktober 2007

“(...) ihr ganzes Können vermochte die Künstlerin mit den Stücken aus dem 20. Jahrhundert auszuspielen. Gar nicht zu reden vom Vogelgezwitscher in „Le Merle Noir“ von Oliver Messiaen.“

Neues Volksblatt, Austria, Februar 2006

„Performing works for solo flute is by definition a lonely business, without companions, but it is also very liberating in that one does not need to make any adjustments fort he sake of good ensemble. (...) The sound recording quality of this disc is very good and serves Elisabeth Moest well, allowing her to exploit the capabilities of the flute. – Jolivet´s Ascèses occupies the first five bands and these Elisabeth Moest plays with elegant fluency, but the next piece, Landscape with Birds by Peteris Vasks, is probably my favourite on the disc.“

Pan Magazine, UK, 2006 – CD-review of Solo flute music (various composers), Elisabeth Moest, flute (EM 0501)

 
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